34 Tage Isolation – 34 Gedanken zu Luzern

Kategorien Empfehlungen, Luzern, Natur

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Morgens geht man um 8 Uhr ins Büro arbeiten. Verabredet sich mit Freunden zum Kaffee. Geht am Abend ins Yoga. Und alles ohne zu wissen – das es bereits das letzte Mal war für die nächsten 5 Wochen. 5 Wochen Isolation. In den nächsten 34 Tagen teile ich mit euch 34 Gedanken zu Luzern. Inspiration für Aktivitäten nach der Quarantäne – until then: Take care and stay at home !

Tag 11 – Top Locations zum (später) Kaffeetrinken

Es ist Freitag. Eigentlich stände nun die konkrete Planung meines Wochenendes bevor. Ein Kaffi hier, ein Kaffi dort, Brunchen am Sonntagmorgen und dann noch zu einem Gläsli Wein einkehren. Tip.Top. Wir sind uns alle bewusst, dass die hiesige Kaffeekultur sich auf den Raum zwischen Kafffeemaschine und Balkon beschränkt. Darum präsentiere ich euch hier meine vier Lieblings-Kaffi-Spots. Zum inspirieren und später ausprobieren.

Hinicht

Klein, trendig eingerichtet und neben gutem Kaffee auch mit super Snacks augestattet.

View this post on Instagram

😍

A post shared by HINIChT Essen&Trinken (@_hinicht_) on

Standort

Kaffeekranz

Nebst dem besten Kaffee der Stadt, auch auserlesen Weine und Biere. Zudem mit den nettesten Gastgebern überhaupt.

Standort

Parterre

Seit Jahren meine Lieblingsadresse für Kaffeeklatsch, Dates und Lernstunden. Hier kennt man immer jemanden.

Standort

PURA

Alle Speisen sind 100% vegan, mit viel Liebe hergestellt und aus frischen und nachhaltig produzierten Produkten.

Standort


Tag 10 – Verwandlungskünstler Sonnenberg

Die Aussicht vom Sonnenberg ist bestechend schön: Pilatus, Rigi, Stanserhorn und Bürgenstock umrahmen den glitzernden Vierwaldstättersee. Bauernhöfe locken mit lokalen Produkten, Kinder vergnügen sich auf Spielplätzen und die Joggingkultur läuft auf Hochtouren. Wenn das «blaue Bähnli» wieder rappelvoll ist und die wummernden Bässe Scharen von jungen Leuten auf den Hügel locken, dann ist wieder Zeit für das dreitägige B-Sides Festival. Und wenn ein fröhliches Blöken von den Wiesen erklingt, dann weidet gerade der Wanderschäfer Ernst Vogel mit seinen 1000 Schafen auf dem kleinen Luzerner Hausberg.

Mehr über den Wanderschäfer lesen


Tag 9 – Dream now, travel later

Ganz nach dem aktuellen Motto von Schweiz Tourismus «Dream now – travel later» freue ich mich bereits jetzt wieder, im Sommer durch unsere spektakuläre Schweizer Berglandschaft wandern zu können. Falls noch jemand Inspiration für seine nächste Wanderung in der Region Luzern-Vierwaldstättersee sucht: letzten Sommer war ich auf dem Walenpfad, eine der schönsten Höhenwanderungen der Schweiz, unterwegs.


Tag 8 – Frühlingsgefühle

Hier ist sie wieder. Die Jahreszeit, in welcher dein Mami ihr Profilbild auf ein leicht verwackeltes Blumenbild wechselt und Instagram-Mädchen vor pinken Bäumen posieren. #cherryblossom weisch. Der Frühling hat auch in der Stadt Luzern Einzug gehalten. Und während die ersten Magnolien ihre grossen rosa Blüten entfalten und ihre zarten Knospen der Sonne entgegenstrecken, ist das aktuell chaotische Leben schon fast vergessen.


Tag 7 – Sonnenbad am Nationalquai

Es ist ein guter Tag. Der Himmel trägt sein bestes grau (sorry für den Songzeilen-Diebstahl Faber). Und während ich der grauen Suppe etwas nachschaue, wünsche ich mir die sonnigen Tage zurück. Sonnige Tage, welche die spazierende Bevölkerung Luzerns an die Seepromenade locken und zum Sonnenbad einladen. Bis wir wieder am See spazieren gehen können, fläze ich mich halt auf dem Balkon in der Sonne (sobald die Sonne so freundlich ist und sich wieder zeigen würde). Aus den Boxen ertönt weiter Fabers Stimme: «Denn wenn die Arbeit schreit, bleibt ein Schweizer nie daheim».

Naja, stimmt so nicht mehr, denke ich mir und widme mich wieder meinen Home Office-Aufgaben.

Zum Lied: In Paris brennen Autos – Faber


Tag 6 – Konsipark, ein Ort für erste Dates

Widmen wir doch gleich einen zweiten Abschnitt dem idyllischen Konsipark. Meine Freunde fragen mich immer nach geeigneten Plätzen für Dates. Der Konsipark ist einer davon. Von hier schweift der Blick über Luzern, den Vierwaldstättersee und unzählige Berggipfel. Und während die Sonne sich hinter den Bäumen Schlafen legt, glitzern die Strahlen durch die grünen Blätterkronen und tunken den Park in ein goldenes Licht. Viel romantischer wird es nicht mehr.


Tag 5 – Yoga im Park

Es ist Wochenende. Normalerweise würde ich von Tanzprobe zu Tanzprobe rennen. Doch aufgrund der aktuellen Situation bleibt sportlich nur Yoga auf meiner Dachterrasse übrig (und vielleicht noch eine Velotour um die Horwer Halbinsel). Ein toller Ort um draussen Yoga zu praktizieren ist der Dreilindenpark (auch Konsipark genannt). Die weitläufige Parkanlage besitzt eine riesige Grünfläche, viele schattenspendende Bäume und versteckte Mini-Schlösschen so weit das Auge reicht.

Mehr Bilder vom Dreilindenpark


Tag 4 – Flauschige Beobachter

Sie weiden vor einer der spektakulärsten Überreste mittelalterlicher Baukunst – und sehen sie nicht einmal wegen ihrer zu langen Fransen. Die Schottischen Hochlandrinder vom Kulturhof Hinter Musegg. Auf einem Spaziergang entlang der Museggmauer kann man den friedlichen Genossen beim Grasmampfen zu schauen und sie um deren Aussicht beneiden.

Mein Blogbeitrag über die Museggmauer


Tag 3 – Naherholungsgebiet Horwer Halbinsel

Ich fahre ja grundsätzlich gerne Velo. Sofern es etwas hinab geht und ich nicht auf verkehrsreichen Strassen herumgurken muss, ist die Welt in Ordnung und die Oberschenkel sind glücklich. Die Umrundung der Horwer Halbinsel gehört zu meiner Lieblings-Fahrradtour in Luzern (machen wir uns nichts vor – sie ist auch die einzige Velotour die ich je gemacht habe). Etwas was ich an Luzern so schätze: Im einen Moment ist man in der Stadt und ZÄCK – mitten in der Natur.

Mein Blogbeitrag zur Velotour


Tag 2 – Zöpfli, der Ruhepool im Stadtgewusel

Während in der Altstadt das grosse Gewusel herrscht, findet man im Zöpfli etwas Luft zum atmen. Das idyllische Plätzchen befindet sich etwas versteckt neben der Reussbrücke und ist nie überfüllt. Man trifft sich zu einem mitgebrachten Feierabend-Bier und lässt gemeinsam den Tag ausklingen, während das frische Wasser der Reuss die müden Füsse umspült.

Das Zöpfli ist auch Teil der Themenführung «Ächt Lozärn»


Tag 1 – Pilatus, der Fels in der Brandung

Der erste Tag im Homeoffice – der erste Tag im vom Bund verordneten Notstand. Draussen scheint die Sonne und die Vögel hüpfen zwitschernd von Ast zu Ast. Dass wir uns kurz vor Weltuntergang befinden, verraten eigentlich nur die leeren Toilettenpapier-Regale im Supermarkt. Am Ende der Strasse erhebt sich der Pilatus über der Stadt Luzern. Ein paar wenige Schneefelder verstecken sich in den kantigen Flanken. Für mich hat der Pilatus immer etwas Versöhnliches an sich. Wenn die Welt Kopf steht und sich dreimal schneller zu drehen scheint als sonst, dann ist der Pilatus (wortwörtlich) mein Fels in der Brandung. Er steht immer dort, egal was passiert und schaut besonnen auf uns herab. Wie ein grosser Bruder. Und die Gewissheit, dass er immer dastehen wird, egal wie turbulent oder ruhig Luzern daliegt – hat irgendwie etwas Beruhigendes. 

Der Blick auf den Pilatus – links von zu Hause aus und rechts vom Dreilindenpark hinunter

Egal ob im Tanzstudio oder an der Bushaltestelle, Laila ist immer tanzend anzutreffen. Mit einem Lachen im Gesicht und einer Fotokamera in der Hand sucht die gebürtige Luzernerin überall nach Geschichten und Menschen die sie inspirieren. Oder einfach nach weiteren Orten um tanzen zu können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.