Höchstens zwei Jahre würde das KKLB überleben, hiess es damals. Heute ist das Kunst- und Kulturhaus im neunten Betriebsjahr und die Nachfrage ist weiterhin am Wachsen. Woher kommt dieser Erfolg? Ich habe das KKLB besucht, mit dem international bekannten Künstler Wetz gesprochen und erkannt, was sein Erfolgsgeheimnis ist. Es besteht aus drei Zutaten.

"Künstler Wetz und das Geheimnis des KKLB" weiterlesen

2016 wurde der Gotthardbasistunnel dem Verkehr übergeben. Die an den Baustellen durchgeführten Besichtigungen hat auf Frühling 2017 Uri Tourismus übernommen. Bei der über zweistündigen Führung «Gotthard Tunnel-Erlebnis» werden Präsentationen, Modelle, Ausstellungen, Filme und das Tunnelfenster den Gästen gezeigt. Als einer von sechs Guides darf ich den Gästen das Jahrhundertbauwerk zeigen. Als Pfau im Bahnhof Ein Dutzend Personen sind heute für die morgendliche Führung «Gotthard Tunnel-Erlebnis» angemeldet. Auf der Teilnehmerliste sind es einfach Namen, alles Herren. Zehn Minuten vor der geplanten Zeit stolzierte ich mit der…„20 Minuten spannende Langeweile“ weiterlesen

Alle Freunde sind bereits verplant. Das Wetter zu schön um sich mit Netflix unter der Bettdecke zu vergraben. Ein freier Abend in der Stadt Luzern also. Ich hatte Lust auf Jazz und ein wenig frische Luft. Mein One-Woman-Sommerabend bestand aus einem Spaziergang durch den Dreilindenpark mit anschliessendem Pavillonkonzert an der Seepromenade.

"Ein unverplanter Sommerabend in Luzern" weiterlesen

Wenn mich meine Freunde in Luzern besuchen, erklimme ich mit ihnen die vielen Treppen auf unsere Dachterrasse. Hoch über den Dächern von Luzern geniessen wir die Aussicht auf den Pilatus, die Rigi und die Stadt Luzern. »Wie heissen diese Türme«?, fragt mich meine Freundin aus Bern und zeigt mit fragendem Blick Richtung Museggmauer, die ehemalige Luzerner Stadtbefestigung. »Ähm, ja also der hohe Turm da ist der Luegisland und dort ist der Männliturm«, quetsche ich etwas unsicher hervor. Mit den neun Museggtürmen ist es wie mit den sieben Bundesräten. Man kennt sie – beim Aufzählen geht aber immer einer verloren. Zeit das historische Luzern-Schublädeli in meinem Gehirn abzustauben.

"Die neun Wächter von Luzern" weiterlesen

Wenn plötzlich ein antikes Tuk-Tuk, Hochräder aus den Zeiten der Dandys (damals  wurden diese Velos «Knochenschüttler» genannt) und unzählige dieser schwer unbequemen, aber formschönen Autos, die ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert langsam für den Privatverkehr gesorgt haben, über Obwaldens Strassen rollen, ist zweifellos wieder «O-iO»

"Abgefahren – 20 Jahre «Oldtimer in Obwalden»" weiterlesen

Flohmärkte sind schon eine tolle Sache. Auf winzigen Tischen stapeln sich Pullover, Hosen und Schuhe – von ihren Besitzern als zu klein oder nicht mehr zeitgemäss eingestuft. Mit kleinem Budget findet man neue Kleidung, mit geringem Aufwand wird man alte los. Ob im Neubad, im Treibhaus oder klassisch an der Reuss. Die hiesigen Flohmärkte befinden sich überall in der Stadt Luzern verstreut und werden regelmässig an trendigen Orten veranstaltet.

"Auf Schatzsuche in der Stadt" weiterlesen

Wie bitte – ein Vogel fliegt 200 Tage ununterbrochen? Exakt. Die unglaubliche Fähigkeit des Alpenseglers wurde erstmals von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach nachgewiesen. Die Vogelwarte ist dank ihrer Dienste im Vogelschutz und der Vogelkunde weit über die Schweizer Grenze hinaus bekannt. Für die jährlich rund 40’000 Besuchenden hat sich die Vogelwarte etwas ganz Spezielles ausgedacht. Meine Partnerin Barbara und ich haben das aus Lehm gebaute Besuchszentrum in Sempach besucht und die neue Ausstellung auf uns wirken lassen.

"Wenn der Mensch zum Vogel wird" weiterlesen