Ich kann ja vielen vermeintlich negativen herbstlichen Wetterphänomenen etwas abgewinnen. Regen? Ich spaziere wasserdicht bekleidet (aber ohne Schirm) einem Seeufer entlang und höre per Kopfhörer Podcasts. Sturm? Ich hole meine Neffen — neunjährige Zwillinge — ab und wir lassen Lenkdrachen steigen. Erster Schnee? Ich backe Zimtschnecken. Zu bunt, oder vielmehr: grau, wird es mir nur bei Nebel. Könnte ich dem grauen Deckel nicht einfach entfliehen, würde mir echt die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fallen.

"Raus aus dem Nebel!" weiterlesen

Im Rahmen meiner Alpgeschichte auf der Alp Oberfeld war ich endlich auf einer der schönsten Höhenwanderungen der Schweiz unterwegs: den Walenpfad. Der Walenpfad gleicht einem reichgefüllten Mezze-Teller: Saftige Wiesen, schroffe Felsflanken, tiefblaue Bergseen und ein atemberaubendes Bergpanorama über die Voralpen. Die Vielfalt an Genusshäppchen ist riesig.

"Unterwegs auf dem Walenpfad" weiterlesen

Zu meinen liebsten Freizeitaktivitäten gehört Wandern. Das mache ich unglaublich gern. Zugegebenermassen ist es manchmal auch nur ein ausgedehnter Spaziergang. Dafür sitze ich dann etwas länger im, bzw. vor dem Bergrestaurant. Das wichtigste ist mir, draussen in der Natur zu sein (als Anwältin hab ich während der Arbeitswoche nicht genug Gelegenheit dazu). Dank der neuen App LET’S GOW habe ich auf meinen Wanderungen nun immer eine nette Begleitung.

"Gemeinsam statt einsam" weiterlesen

Also dieses Götti-Dasein ist hart. Finde ich. Ich mache das jetzt schon seit über zehn Jahren und bin der Meinung, es wird nicht einfacher. Annalisa, mein 14-jähriges Götti-Kind, liebt Bücher und bedruckte T-Shirts. Schwieriger war es bisher mit gemeinsamen Aktivitäten. Die Kleine entwickelt sich zunehmend zur Individualistin und findet vieles, was Gleichaltrige aufregend finden, «trivial» (ein Ausdruck, den sie wohl aus einem meiner Bücher hat…). Zum Glück hat die Region Obwalden so einiges an un-trivialen Aktivitäten auf Lager.

"Obwalden un-trivial mit Annalisa, 14 Jahre" weiterlesen

Joghurt-Alternativen auf Mandelbasis? Fruchtriegel mit Grillen (jaja, die Insekten). Kein Problem, probiere ich gerne aus. Zwischendurch muss es dann aber unbedingt wieder ein Klassiker sein – erst beim Wurst-Käse-Salat weiss ich, was ich bekomme. Und dass der Sommer da ist. Geradeso halte ich es mit meinen Lieblings-Wanderungen: Zu den Klassikern kehre ich immer wieder zurück.

"Vier-Seen-Wanderung: Der Wurst-Käse-Salat unter den Sommer-Wanderungen" weiterlesen

Gibt es schönere (Kindheits-) Erinnerungen, als sein Essen selbst aus der Natur zu gewinnen? Denken wir etwa an die Beeren und Pilze, die in den Obwaldner Wäldern oder an den Wiesenrändern wachsen. Wie viel wir dabei über die Natur und den Naturkreislauf lernen und in der Konsequenz über das Leben. Etwas archaischer wird es, wenn wir uns nicht zum Suchen und Sammeln aufmachen, sondern zum Fischen am Lungerersee.

"Petri Heil in Obwalden" weiterlesen

Im Sport sind Superlative keine Seltenheit. Roger Federer wird gerne als GOAT, bezeichnet. Niemand will ihn damit beleidigen — die Abkürzung steht für «Greatest Of All Times» , den Grössten aller Zeiten. In seiner Disziplin, dem Tennissport, will ihm das gerade noch keiner streitig machen. In Ob- und Nidwalden steht mit dem Gigathlon ebenfalls eine polysportive Veranstaltung der Superlative statt.

"Gigathlon Obwalden & Nidwalden – Sportanlass der Superlative" weiterlesen

Wenn plötzlich ein antikes Tuk-Tuk, Hochräder aus den Zeiten der Dandys (damals  wurden diese Velos «Knochenschüttler» genannt) und unzählige dieser schwer unbequemen, aber formschönen Autos, die ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert langsam für den Privatverkehr gesorgt haben, über Obwaldens Strassen rollen, ist zweifellos wieder «O-iO»

"Abgefahren – 20 Jahre «Oldtimer in Obwalden»" weiterlesen