Alle Freunde sind bereits verplant. Das Wetter zu schön um sich mit Netflix unter der Bettdecke zu vergraben. Ein freier Abend in der Stadt Luzern also. Ich hatte Lust auf Jazz und ein wenig frische Luft. Mein One-Woman-Sommerabend bestand aus einem Spaziergang durch den Dreilindenpark mit anschliessendem Pavillonkonzert an der Seepromenade.

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Gibt es schönere (Kindheits-) Erinnerungen, als sein Essen selbst aus der Natur zu gewinnen? Denken wir etwa an die Beeren und Pilze, die in den Obwaldner Wäldern oder an den Wiesenrändern wachsen. Wie viel wir dabei über die Natur und den Naturkreislauf lernen und in der Konsequenz über das Leben. Etwas archaischer wird es, wenn wir uns nicht zum Suchen und Sammeln aufmachen, sondern zum Fischen am Lungerersee.

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Heute mache ich etwas Verbotenes. Ich fahre über private Waldstrassen und spaziere im Naturschutzgebiet quer durchs Moor. Ich suche jedoch keinen Ärger, sondern begleite Paul Betschart auf einem Rundgang durch die Moorwälder der Ibergeregg. Er ist Betriebsförster der Oberallmeindkorporation Schwyz, der grössten Waldbesitzerin der Zentralschweiz.

"Landschaft des Jahres 2019 – die Moorwälder der Ibergeregg" weiterlesen