Wiederentdeckung einer verloren geglaubten Leidenschaft 

Kategorien Allgemein, Natur, Nidwalden, Ski / Snowboard

Es war ein kalter Dezembermorgen im Jahr 2023, als ich ein altes, aber unvergessliches Gefühl wiederentdeckte. Mehr als zehn Jahre waren vergangen, seit ich das letzte Mal auf Skiern gestanden war, doch plötzlich verspürte ich wieder Lust, die verschneiten Hänge der Klewenalp-Stockhütte zu erobern. 

Anfängliche Hürden und atemberaubende Aussicht 

So kam es, dass ich eines Samstagmorgens mein Auto an der Talstation in Beckenried parkierte. Ich wusste, wer A sagt, muss auch B sagen. Man merkte mir an, dass ich schon einige Jahre nicht mehr auf Skiern gestanden hatte, denn ich wusste nicht mehr, wie ich Ski und Stöcke zusammen transportieren sollte. Als wir den Skipass kauften und zur Luftseilbahn gingen, fielen mir die Stöcke gefühlte hundert Mal aus der Hand. Ich verdrehte nur die Augen, als ich die Stöcke wieder aufhob. Meine Laune besserte sich schlagartig, als wir mit der Luftseilbahn auf die Klewenalp fuhren und bei bestem Wetter die atemberaubende Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die Berge genossen. 

Der Schnee lädt zum Skifahren ein. 

Erste Schritte 

Oben angekommen waren wir sofort mittendrin. Die Leute stiegen aus, schnallten sich schnell die Skier an und gingen zu den verschiedenen Liften. Mein Freund war schnell und geschickt, während ich beim ersten Versuch, meine Skier an die Füsse zu schnallen, ausrutschte. «Nicht aufgeben», ermunterte ich mich. Beim zweiten Versuch klappte es ohne Probleme.  

Auf gehts ins Schneeabenteuer!

Können welches man nicht verlernt 

Neben Kindern und Schlittlern fuhr ich auf dem Zauberteppich und ignorierte die Blicke, die mir ab und zu zugeworfen wurden. Skifahren ist wie Fahrradfahren – man verlernt es nie. Mit etwas wackeligen Beinen sauste ich den Kinderhang hinunter und beschloss mutig, mich von jetzt auch an andere «grössere» Lifte zu wagen.  

Die Freude am Liftfahren und Pistenrausch 

So kam es, dass ich mich auf dem Skilift Junior und dem Skilift Ergglen wiederfand. Mein Lieblingsteil beim Skifahren war schon immer das Liftfahren. Ich genoss die Natur und die Ruhe beim Aufstieg und freute mich insgeheim schon auf die Abfahrt. Die Stille auf der Piste und der Fahrtwind um den Skihelm waren einfach fantastisch. Ich war so in Fahrt, dass ich noch ein paar Mal den Berg hinuntersauste. Nach ein paar Runden beschlossen wir, uns in der PanoramaBar zu stärken. 

Kulinarische Erlebnisse 

In der PanoramaBar genossen wir nicht nur das fantastische Essen, sondern auch die Aussicht auf die traumhafte Winterlandschaft und den Vierwaldstättersee. Wir erfuhren, dass jeden Freitag der FondueSchmaus mit regionalem Bleiki-Alpchäs-Fondue angeboten wird und meldeten uns spontan für Ende Januar an, um das Fondue auf Herz und Nieren zu testen. Nach dem Essen und einem Kaffee-Schnaps hatte ich das Gefühl, dass dies genug Aufregung für einen Tag war, und wir machten uns auf den Rückweg. 

Eine Stärkung an PanoramaBar ist zu empfehlen. 

Ausblick auf nächtliche Abenteuer 

Wieder bei der Bergstation Klewenalp angekommen mussten wir noch etwas auf die nächste Bahn warten. Der freundliche Mitarbeiter der Bergbahnen erzählte uns noch vom Nachtskifahren, das jeden Samstag auf der Stockhütte und an gewissen Freitagen auf der Klewenalp stattfindet. Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn du das nächste Mal jemanden nachts auf der Piste fahren siehst, könnte ich es sein.

Resümee eines unvergesslichen Tages 

Unser Fazit ist eindeutig: Was für ein toller Tag! Ab jetzt werden wir öfter auf der Klewenalp-Stockhütte Ski fahren. Hätte man mich vor zwei Monaten gefragt, ob ich gerne Ski fahre, hätte ich verneint. Aber dank der abwechslungsreichen Pisten für alle Könnerstufen auf der Klewenalp-Stockhütte habe ich meine Leidenschaft fürs Skifahren wiederentdeckt und bin bereit, jede Piste auf der Klewenalp-Stockhütte, egal ob Tag oder Nacht, zu erkunden. 


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Gast-Bloggerin: Sibylle, 28 Jahre, aus Luzern 

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Menschen aus der Region Luzern-Vierwaldstättersee. Sie berichten über ihre persönlichen Erlebnisse, plaudern aus dem Nähkästchen und verraten unbekannte Schätze aus der Region. Ob Malerin, Grafiker oder Bauarbeiter. Sie alle verbindet die Begeisterung für ihre Region.

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