Gibt es schönere (Kindheits-) Erinnerungen, als sein Essen selbst aus der Natur zu gewinnen? Denken wir etwa an die Beeren und Pilze, die in den Obwaldner Wäldern oder an den Wiesenrändern wachsen. Wie viel wir dabei über die Natur und den Naturkreislauf lernen und in der Konsequenz über das Leben. Etwas archaischer wird es, wenn wir uns nicht zum Suchen und Sammeln aufmachen, sondern zum Fischen am Lungerersee.

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Heute mache ich etwas Verbotenes. Ich fahre über private Waldstrassen und spaziere im Naturschutzgebiet quer durchs Moor. Ich suche jedoch keinen Ärger, sondern begleite Paul Betschart auf einem Rundgang durch die Moorwälder der Ibergeregg. Er ist Betriebsförster der Oberallmeindkorporation Schwyz, der grössten Waldbesitzerin der Zentralschweiz.

"Landschaft des Jahres 2019 – die Moorwälder der Ibergeregg" → weiterlesen

In meinem Leben dreht sich seit Geburt an alles um Wasser. Mein Vater gründete 1982 eine der ersten Windsurfschulen in der Schweiz. Aufgewachsen direkt am Urnersee, wurde mir also quasi der Neoprenanzug und das Brett in die Wiege gelegt. Der Urnersee ist für mich der See der Gegensätze. Früh morgens ist er spiegelglatt, nachmittags mit Schaumkronen übersät und manchmal bei einem Föhnsturm sogar ganz in Gischt gehüllt. Gepaart mit den schroffen Felswänden der Axenfluh, sowie den schneebedeckten Bergen der Urner Alpen, ist der Urnersee für mich das Paradies auf Erden.

"Der Urnersee – Der See der Gegensätze" → weiterlesen

Im Sport sind Superlative keine Seltenheit. Roger Federer wird gerne als GOAT, bezeichnet. Niemand will ihn damit beleidigen — die Abkürzung steht für «Greatest Of All Times» , den Grössten aller Zeiten. In seiner Disziplin, dem Tennissport, will ihm das gerade noch keiner streitig machen. In Ob- und Nidwalden steht mit dem Gigathlon ebenfalls eine polysportive Veranstaltung der Superlative statt.

"Gigathlon Obwalden & Nidwalden – Sportanlass der Superlative" → weiterlesen

Wenn mich meine Freunde in Luzern besuchen, erklimme ich mit ihnen die vielen Treppen auf unsere Dachterrasse. Hoch über den Dächern von Luzern geniessen wir die Aussicht auf den Pilatus, die Rigi und die Stadt Luzern. »Wie heissen diese Türme«?, fragt mich meine Freundin aus Bern und zeigt mit fragendem Blick Richtung Museggmauer, die ehemalige Luzerner Stadtbefestigung. »Ähm, ja also der hohe Turm da ist der Luegisland und dort ist der Männliturm«, quetsche ich etwas unsicher hervor. Mit den neun Museggtürmen ist es wie mit den sieben Bundesräten. Man kennt sie – beim Aufzählen geht aber immer einer verloren. Zeit das historische Luzern-Schublädeli in meinem Gehirn abzustauben.

"Die neun Wächter von Luzern" → weiterlesen

Tausende von Zuschauenden blicken ehrfürchtig, wenn der imposante Tross aus über einhundert Pferden am Auffahrtsumritt in den Dorfkern, den Flecken, von Beromünster einzieht. Es ist ein uralter Brauch, der 2019 zum 510. Mal durchgeführt wird. Kommandant Pius Muff erzählt mir, was dieses uralte religiöse Ritual so einzigartig macht. Der Auffahrtsumritt beginnt, noch bevor die Sonne aufgegangen ist.

"Der 500-jährige Brauch, der noch heute gelebt wird" → weiterlesen