Herbstwanderung mit Hund im Napfgebiet

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Täglich ist Corinne mit ihrem Hund Lucky unterwegs und erkundet die zahlreichen Wanderwege in der Region Willisau. In diesem Blogbeitrag berichtet sie über eine ihrer Lieblingswanderungen abseits der grossen Ströme.

Heute zieht es mich wieder einmal nach Luthern. Von dort führen verschiedene Wanderwege in Richtung Ahorn Alp, welche 1140 m.ü.M. liegt. Für mich ist dies eine ideale Tour, um im Herbst dem Nebel zu entfliehen. Und auch sonst bietet diese Rundwanderung einige Highlights.

Angenehmes Wanderwetter

Da sich das Benutzen der ÖV mit meinem Hund als etwas schwierig gestaltet, fahren wir mit dem Auto nach Luthern. Dort parkieren wir direkt neben dem Schulhaus. Dies ist ein idealer Ausgangspunkt für die Wanderung. Wir laufen zu Beginn noch ein paar Meter zurück und begutachten den Wanderwegweiser. Wer mit dem Post Auto anreist, fährt bis zur Haltestelle «Luthern Dorf, Post». Unser Ziel «Ahorn» wird mit zwei Stunden Wanderzeit angegeben. Für die geplante Tour erwartet uns zwar nicht gerade Postkartenwetter, aber es ist trocken und angenehm warm. Zügig marschieren wir los in Richtung «Heuberg» und blicken schon kurz nachher runter zum Dorf Luthern.

Wegweiser beim Start der Wanderung.
Blick ins Dorf Luthern.

Feld und Wald

Kurz laufen wir auf betonierter Strasse, vorbei an der Heubergkapelle bis uns der Weg über ein Feld und durch den Wald führt. Es haben sich zwar erst ein paar vereinzelte Blätter verfärbt, aber aus anderen Jahren weiss ich, dass dieser Weg im Herbst ein Traum ist. Auch im Sommer spendet der Wald genügend Schatten und ist auch an heissen Tagen eine ideale Wanderung mit Hund.

Unterwegs auf aussichtsreichen Feldwegen.
Wegweiser im Wald.
Wunderschöne Waldwege.

Blick ins Napfgebiet

Immer wieder erhaschen wir einen Blick in die Weite. Die Fernsicht in die Alpen bleibt uns zwar heute verwehrt, umso mehr geniessen wir die abwechslungsreiche, hügelige Napflandschaft.

Blick ins Napfgebiet.

Der nächste Abschnitt führt teilweise auf oder neben einer betonierten Strasse. Bei der Ober Wernisegg haben wir bereits den grössten Teil der Höhenmeter zurückgelegt und machen eine kurze Verschnaufpause. Schnell wird es meinem vierbeinigen Begleiter aber zu langweilig und wir ziehen weiter. Noch 35 Minuten sind es bis zum Ziel. Der Weg führt nun weiter über Weiden, welche aber alle leer sind. In der Höhe erkennen wir vor uns bereits das Bergrestaurant Ahorn Alp. Nun gibt es gleich mehrere Trinkmöglichkeiten für den Hund.

Wegweiser bei Ober Wernisegg.
Brunnen nach Ober Wernisegg.
Blick Richtung Bergrestaurant Ahorn Alp.

Der Herbst kommt

Umso näher wir dem Ziel kommen, umso herbstlicher wird es. Auf über 1000 m.ü.M. haben sich einzelne Laubbäume schon ziemlich verfärbt. Nochmals kurz und steil durch den Wald und schon erreichen wir die Krete. Von hier ist es nun ein Katzensprung zum Bergrestaurant Ahorn Alp, von dort kommt man denselben Weg wieder zurück. Da das Restaurant Ruhetag hat, ersparen wir uns diesen kleinen «Umweg» und gehen gleich weiter Richtung «Nessliboden – Luthern». Tipp für Hundehalter: Wer bei dieser Kreuzung ein paar Meter in Richtung Ahorn läuft, findet dort einen Robidog.

Kurze Verschnaufpause auf der Krete.

Auf dem Grenzpfad

Dieser Abschnitt gehört für mich zu den schönsten dieser Wanderung. Der Weg führt nun auf dem Grenzpfad Napfbergland zwischen den Kantonen Bern und Luzern wunderschön der Krete entlang. Wir geniessen die schöne Aussicht, bevor wir den Abstieg in Angriff nehmen. Beim Nessliboden bestaunen wir die verschiedenen Tiere und nehmen dann die letzte Dreiviertelstunde nach Luthern unter die Füsse.

Ein Blick zurück.
Schwarznasenschafe bei Nessliboden.

Fazit

Diese Wanderung gehört nach wie vor zu meinen persönlichen Favoriten in der Region. Sie eignet sich als Halbtageswanderung, ist aussichtsreich, bietet Verpflegungsmöglichkeiten und ist auch ideal mit Hund.

Auf breiten Schotterwegen runter ins Dorf Luthern.

Corinnes Tipps für Hundehalter:

  • Trinkmöglichkeiten für den Hund sind erst nach ca. der Hälfte der Wanderung vorhanden. Deshalb genügend Wasser mitnehmen.
  • Der Weg führt an einigen Bauernhöfen vorbei. Es gab jedoch keine unangenehmen Situationen mit Hofhunden.
  • Wir mussten Weiden queren, dies war aber unproblematisch. Dies kann je nach Saison variieren, aber war bis jetzt mit Rücksicht und kleinen Umwegen immer problemlos möglich.
  • Viele Wege führen durch den Wald, da wird die Leine empfohlen. Je nach Saison (1. April bis 31. Juli) gilt Leinenpflicht.

Gast-Autorin: Corinne Müller, Willisau Tourismus.


Infos und Tipps


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Menschen aus der Region Luzern-Vierwaldstättersee. Sie berichten über ihre persönlichen Erlebnisse, plaudern aus dem Nähkästchen und verraten unbekannte Schätze aus der Region. Ob Malerin, Grafiker oder Bauarbeiter. Sie alle verbindet die Begeisterung für ihre Region.

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