Ein Sonntag wie im Himmel mit dem Kaiserstuhl-Brunch

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Rührei mit Kräuterspeck, urchiges Urdinkelbrot und ein feines Schoggimousse – mit solchen Leckereien wird der Sonntag zu einem himmlischen Wochenabschluss. Gemeinsam mit ihrer Familie hat sich Nora Kretz aufgemacht, um eben dieses Brunch-Vergnügen auszuprobieren. Dabei ging es für sie an den Lungernsee ins Hotel & Restaurant Kaiserstuhl. In diesem Beitrag erfährst du, wie Nora den Kaiserstuhl-Brunch erlebt hat.

So geht Sonntag

Ach, war das schön! Mit viel Sonne im Herzen sind wir in die neue Arbeitswoche gestartet – dem Hotel & Restaurant Kaiserstuhl am Lungernsee sei Dank. Am Sonntag richtig ausschlafen, sich genüsslich recken und dann vorsichtig die Zehen aus den Daunen strecken? Check. Mit erwartungsvoll knurrendem Magen am hübsch gedeckten Tisch Platz nehmen und einfach nur geniessen dürfen? Check. Die Jungmannschaft happy und glücklich erst verköstigt und dann betreut sehen, während wir Eltern in Ruhe das Angebot, den See und die Berge bestaunen? Doppel-Check.

Kaiserlicher Brunch

Aber von vorn: Schon lange einmal wollten wir den vielgelobten Kaiserstuhl-Brunch ausprobieren. Schliesslich sollten unsere Geschmacksknospen auch mitreden können. Spontan habe ich für unsere Familie ein Zimmer gebucht und sparte uns so die Anfahrt am Sonntagmorgen. Wer das Auto stehen lassen und mit der Zentralbahn anreisen möchte – einfacher und schöner kann man kaum ankommen. Der Bahnhof Kaiserstuhl befindet sich nämlich direkt gegenüber dem Restaurant.

Die Zimmerbuchung war eine weise Entscheidung: Das Schlafen am See in den heimeligen und mit viel Gespür fürs Schöne eingerichteten Zimmern erwies sich als Erlebnis der Sonderklasse – was die Vorfreude auf den Brunch nochmals kräftig schürte. Und, liebe Leserin, lieber Leser, wir wurden nicht enttäuscht: Der Startschuss fiel mit einem prickelnden Prosecco für die Grossen. Anschliessend stiegen wir auf Kaffee und Orangensaft um. Wir hätten uns auch für Smoothie, Apfelsaft oder Milch entscheiden können (Spoiler: alles im Preis von CHF 49.– inbegriffen).

Zmorge, Zmittag und Dessert gleichzeitig

Dann die grosse Frage: Wo anfangen? Gute Frage, weil: Es war alles da. Warm, kalt, süss, salzig. Der Nachwuchs peilte schnurstracks die Dessertecke mit Tobleronemousse und warmen Waffeln an. Mmh! Wir gaben uns gelassen und starteten mit feinem Urdinkelbrot, Trockenwurst, Aufschnitt und Käse. Sehr zu empfehlen ist übrigens auch die hausgebeizte Lachsforelle. Mein Favorit, ganz klar: Rührei mit Kräuterspeck.

Die Kinder waren bald einmal satt und zischten ab ins Nebenzimmer, wo sie liebevoll betreut und unterhalten wurden. Wir registrierten rote Backen, funkelnde Augen und höchst selige Kinder. Leider zeichnete sich bald einmal ab, dass es eng werden würde in der Magengegend. So viel Gutes, das probiert werden wollte und schlichtweg zu wenig Platz. Aber auch dafür hat der Kaiserstuhl eine tolle Lösung anzubieten.

Ich brauch ‘ne Pause!

Wer viel futtert, muss sich zwischendurch bewegen. Gesagt, getan. Du gibst einfach den aufmerksamen und hochmotivierten Servicemitarbeitenden Bescheid, dass du an die frische Luft gehst – so bleibt der Tisch für dich und deine Lieben reserviert.

Die Region Lungernsee ist wirklich wunderbar – man munkelt ja, der liebe Gott habe sich bei der Schöpfung der Welt kurz ausruhen müssen und sich ebenda hingelegt. Anders kann man sich dieses Idylle von Berggipfeln, Himmel und Wasser kaum erklären (Und wer jetzt belehrend den Zeigefinger hebt: Jaha, das ist ein künstlicher See, trotzdem hätte es nicht schöner herauskommen können, imfau.) Wir haben uns warm eingepackt und sind eine Zeit lang gemütlichen Schrittes dem See entlangspaziert. Die Kinder fanden es spannend, zu überlegen, wo man am besten Fische fangen könnte (kann man hier machen). Wir Eltern sinnierten über die Namen der verschiedenen Bergspitzen, genossen das Panorama und die würzige Bergluft.

Ausblick vom Brünigpass auf den Lungernsee. (Bild: Beat Brechbühl)

Ganz ehrlich: Es ist schon cheibe schön hier. Wären wir nur zu zweit unterwegs gewesen, hätten wir uns wohl die E-Bikes reservieren lassen und wären damit um den ganzen See geradelt. Aber auch so war dieser Spaziergang wunderbar erfrischend und wir kehrten mit neu erwachtem Appetit zurück ins Warme und widmeten uns mit Freude der wärmenden Tagessuppe sowie den Kürbisravioli an Salbeibutter und Rosenkohlblättern (traumhaft).

Fazit

Unser Fazit: So geniesst man einen Sonntag in vollen Zügen. Es hat sich sowas von gelohnt, das Restaurant & Hotel Kaiserstuhl zu besuchen. Auch die Kinder werden gerne wiederkommen, sie haben sich prächtig unterhalten. Derart gestärkt, ist es also kein Wunder, dass wir voller Energie den Heimweg antraten und die neue Woche beschwingt in Angriff nahmen.


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Gast-Bloggerin: Nora Kretz, 45 Jahre alt.

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Menschen aus der Region Luzern-Vierwaldstättersee. Sie berichten über ihre persönlichen Erlebnisse, plaudern aus dem Nähkästchen und verraten unbekannte Schätze aus der Region. Ob Malerin, Grafiker oder Bauarbeiter. Sie alle verbindet die Begeisterung für ihre Region.

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