Kennst du das? Jemand versucht dir etwas zu erklären und weil du es nicht recht verstehst, sagt die Person «mä müäss drbii gsi si»? So geht es mir immer, wenn ich von Auswärtigen auf die Urner Fasnacht angesprochen werde. Denn bei uns gibt es neben den üblichen Konstanten wie bunte Kostüme, satirische Schnitzelbänke und rhythmische Guggenmusiken noch einen anderen Brauch: Chatzämüüsig. Sie ist schwer in Worte zu fassen, denn man muss es einfach selber erleben und geniessen. Ich versuche es trotzdem.

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Monatelang hat ein Team von rund 180 Personen an der Operette «Frau Luna» gearbeitet und heute steht die Generalprobe an. Das Stadttheater Sursee gewährt mir exklusiv Zugang hinter die Bühne und ich erlebe live, was bei einer solchen Produktion im Backstage, unter der Bühne, in der Maske und in der Umkleide abgeht – vollkommen verborgen von den 450 Gästen im Saal. Völlig fasziniert habe ich die Zeit vergessen und landete um ein Haar unfreiwillig im zweiten Akt.

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Den Ausdruck «Achtsamkeit» höre und lese ich momentan viel. Dieser Ausdruck wird oft mit Yoga verknüpft. Aber für Yoga bin ich nicht zu begeistern. Ich ziehe viel lieber meine Längen im Hallenbad und «lüfte» so meinen Kopf durch. Heute habe ich einen weiteren Ort entdeckt, bei dem ich neue Kraft und Ideen für den Alltag sammeln kann und toll zum Thema Achtsamkeit passt: der Orgelsommer in der Hofkirche.

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