Genussvolle Schnitzeljagd

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Einsiedeln bietet neu einen Foodtrail an. Wir haben ihn für euch getestet. Wir, das sind zwei Frauen, die Einsiedeln gut kennen. Und ihre Männer, die knapp das Kloster Einsiedeln finden. Eines vorweg: An den meisten Stationen kann man die Einsiedler Spezialitäten auch draussen geniessen. Das macht den Foodtrail in Einsiedeln auch in Covid-Zeiten attraktiv.

Grüne Taschen als Erkennungsmerkmal.

Durch stille Gässchen und vorbei an grossen Sehenswürdigkeiten

Foodtrailer erkennt ihr an den grünen Taschen um die Schulter, den Rätselblättern in der Hand und dem suchenden Blick. Die grüne Tasche dient dazu, dass das Personal an den Genuss-Stationen euch sofort einordnen kann: «Ah, Sie sind auf dem Foodtrail, bitte hier entlang.» Die Rätselblätter helfen euch, die Genuss-Stationen zu finden. Und der suchende Blick ist damit zu erklären, dass ihr die Augen offenhalten und auf Details achten müsst.

Verträumte herbstliche Eindrücke.

Natürlich will ich euch nicht zu viel verraten. Deshalb zeige ich euch vor allem Bilder von unterwegs. Das hat uns Frauen nämlich besonders gut gefallen, dass wir durch Gassen schlenderten oder Plätzchen entdeckten, die wir nicht kannten oder für die wir sonst keine Zeit haben. Unsere Herren waren beeindruckt von den Sehenswürdigkeiten. So viele davon hätten sie in Einsiedeln nämlich nicht erwartet.

Stärkung für unterwegs

Interessante Gespräche

Die Rätsel sind verschlungene und verwinkelte Anweisungen, wie ihr den richtigen Weg findet. Wir haben uns prompt einmal verlaufen. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, wer in diesem Fall die Navigation übernommen hatte. Die Einsiedler waren zwar sehr freundlich, aber auch überfragt. So kamen wir schliesslich mit Hilfe von Google nach einem Umweg beim Zwischenziel an und konnten eine weitere Einsiedler Spezialität geniessen.

Der heilige Benedikt wacht über dem Klosterdorf.

Auf den Rätselblättern findet ihr ausserdem spannende Informationen. So stellen sich die Gastgeber vor – alles typische Einsiedler Betriebe mit Geschichte. Ausserdem werden verschiedene Sehenswürdigkeiten kurz beschrieben. Diese Info-Häppchen haben bei uns zu interessanten Gesprächen geführt.

Auch der Augenschmaus kommt auf dem Foodtrail nicht zu kurz.

Mein Fazit

  • Der Foodtrail ist ein schönes Erlebnis, auch wenn ihr Einsiedeln bereits kennt.
  • Macht den Foodtrail mit Freunden. In der Anleitung steht, dass er rund 4 Stunden dauert. Wir benötigten 6 Stunden. Das ist eben das Gute an diesem Trail: Ihr könnt Einsiedeln in eurem eigenen Tempo entdecken und dort, wo es euch gefällt, länger verweilen.
  • Super finde ich, dass man sich spontan und ohne Vorreservation für den Foodtrail in Einsiedeln entscheiden kann. (Gilt nur bis 9 Personen) 
  • Ich bewege mich gern draussen. Daher empfand ich die 6 Kilometer des Trails als angenehm. Ich empfehle jedoch bequeme Schuhe.
  • Traut euch, die Einsiedler anzusprechen. Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht.
  • Esst nicht zu viel vor dem Start. Wie der Name Foodtrail schon sagt, gibt es einiges zu verkosten.
  • An den Stationen könnt ihr feine Mitbringsel für die Daheimgebliebenen kaufen. 

Infos und Tipps


Manuela schreibt seit dem Jahr 2000 über den Kanton Schwyz. Zuerst als Journalistin, später für Schwyz Tourismus. Allein oder mit ihrer Familie sucht sie nach Neuem, Unentdecktem und Verstecktem zwischen dem Zürichsee, dem Vierwaldstättersee, der Spitze der Rigi und dem hintersten Winkel des Muotatals. Sie begegnet Menschen, die im lokalen Brauchtum verwurzelt sind, innovative Ideen leben oder die Schätze der Natur hegen. So viel Begeisterung für die Schwyzer Vielfalt und landschaftliche Schönheit kann man nicht für sich behalten, man muss sie teilen.

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