Mit dem Floss an das grösste Volksfest der Region

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Vom 5. bis am 8. September öffnet Dynamo Sempachersee seine Tore. Der Grossanlass wartet rund um den See mit 12 verschiedenen Erlebnis-Stationen auf. Dynamo Sempachersee wird zum ersten Mal durchgeführt; die Organisierenden erwarten 40’000 Besuchende. Für die Mobilität haben sie sich was Spezielles einfallen lassen.

«Mega-Gewerbeausstellung»

Für die Region Sempachersee wird es eine Art «Mega-Gewerbeausstellung»: Zwölf Dynamo-Standorte mit den beiden Erlebnisschauen in Sursee und Sempach als Ankerpunkte. Dazwischen: zehn weitere Standorte mit unzähligen Akteuren aus Tourismus und Gewerbe, die einen Einblick in ihr Schaffen geben, Spiel, Genuss und Kurzweil bieten.

Ich bin am See aufgewachsen und habe es damals als Dreikäsehoch geliebt, mich stundenlang an den lokalen Gewerbeausstellungen herum zu treiben. Hätte es Dynamo Sempachersee damals schon gegeben, ich wäre vier Tage am Stück weggeblieben. In meiner Heimatgemeinde Schenkon treffe ich den Gemeindepräsidenten Patrick Ineichen. Er gibt mir einen Einblick und zeigt mir auf, warum Jugendliche eine der erklärten Zielgruppen von Dynamo Sempachersee sind. Und was sich das OK für die Mobilität überlegt hat.

Rund um den See warten 12 Erlebnis-Stationen auf die BesucherInnen © Dynamo Sempachersee

Ein Volksfest mit wirtschaftlichem Nutzen

Ein Blick auf die Karte zeigt: An fast allen Standorten stellen Lernende auf sogenannten «Berufsinseln» ihre Berufe vor: Ich sehe Bau, Natur, Pflege, Genuss, um nur einige zu nennen. Und ich sehe Digitalisierung – sehr gut! Wie sehr unsere Gesellschaft digitale Kompetenzen in Zukunft brauchen wird, kann nicht genug betont werden. Patrick Ineichen weiss, was es mit den Berufsinseln auf sich hat. Er ist Mitglied des Vereins, der den Anlass organisiert.

«Die Region mit den Hügeln, dem See und der Alpenkette ist nicht nur für das Auge wunderschön, sondern hat auch wirtschaftlich einiges zu bieten», erklärt er. Es sei ein zentrales Kriterium gewesen, dass Dynamo Sempachersee einen nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen habe. Und genau das erreicht der Event mit den Berufsinseln: «Ganz gezielt wollen wir Jugendlichen spannende Lehrberufe aufzeigen, die sie bei Unternehmen in der Region erlernen können».

Über eintausend Schülerinnen und Schüler erwartet

Vor diesem Hintergrund freut es Ineichen besonders, dass sich bisher rund 1’100 Schülerinnen und Schüler für Besuche auf den Berufsinseln angemeldet haben.

Denn eine der grossen Stärken unseres Landes sei das duale Bildungssystem, welches Berufslehre und akademischen Weg beinhalte, fährt Ineichen fort. Mit der starken Integration der Berufe in Dynamo Sempachersee wolle man gezielt etwas für den Zweig der Berufslehre im dualen Bildungssystem tun.

Mit dem Bus oder lieber mit dem Floss?

Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, umso neugieriger werde ich. Und mir fällt auf: die Mobilität ist geschickt in das Konzept eingewoben. Als ich jedoch lese, dass ich mich mittels Floss auf dem See zwischen den Stationen werde bewegen können, fühle ich mich endgültig wieder wie damals, als ich auf eigene Faust von Ausstellungsstand zu Ausstellungsstand unterwegs war. In den Dynamo-Tickets sind nämlich nicht nur alle angrenzenden Tarifzonen enthalten, sondern auf der Seeroute wird auch ein hop-on/hop-off Shuttle unterwegs sein. Zudem stehen Gratisvelos zur Verfügung und Elektro-TukTuks sind unterwegs.

Und dann sind da noch die Flosse. Auf vier Strecken sind vier Flosse unterwegs. Passagiere erhalten eine Schwimmweste und setzen sich an die Ruder. Die Abschnitte entlang des Ufers sind zwischen 20 und 60 Minuten lang. «Auch in Sachen Mobilität soll der Anlass nachhaltig sein. Aber bei den Flossen spielt natürlich auch der Erlebnisfaktor eine grosse Rolle», meint Patrick Ineichen mit einem Augenzwinkern.

Besonderes Highlight: Am Dynamo Sempachersee kann man sich auch per Floss fortbewegen © Dynamo Sempachersee

Infos und Tipps


Marco ist am Sempachersee aufgewachsen und kennt die Region wie seine Westentasche. Das Schreiben ist seine Passion und er glaubt ungebrochen an die Kraft von spannenden Geschichten. Das hat er zu seinem Beruf gemacht und heute ist er digitaler Marketer und selbstständiger Contentprofi. Marco bloggt für Sempachersee Tourismus, spricht fliessend Digital, fotografiert leidenschaftlich, rennt, klettert, übernachtet im Zelt und seit er einen VW-Bus besitzt, besteigt er eigentlich kaum noch ein Flugzeug.

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