
Wenn du Ski oder Snowboard fährst, kennst du das Hoch-Ybrig ziemlich sicher. Aber wusstest du, dass es hier auch schön zum Winterwandern ist? Mit freiem Blick auf ein herrliches Bergpanorama. Und seit Saisonbeginn macht die neue TRI-Line-Seilbahn die Anreise noch einfacher.

Der Ausflug ins Hoch-Ybrig beginnt mit einer Überraschung: gratis parkieren bei der Talstation in der Weglosen für alle, die die Bahn benutzen. Wir sagen Danke und holen uns zwei Tageskarten für Fussgängerinnen. Dann rein in die Gondel, und zwar ohne die früheren Wartezeiten der alten Pendelbahn. Jetzt kommt speditiv eine 18er-Kabine nach der anderen. Die TRI-Line-Seilbahn ist eine Weltneuheit mit innovativer Technik. Schön und gut, doch uns interessiert vor allem eins: sitzen und ungestört aus dem Fenster schauen.


Winter-Höhenweg mit Aussicht
Oben im Seebli angekommen, zieht es uns gleich höher. Wir steigen auf die Sesselbahn Sternen um und fahren auf 1811 Meter. Diese Aussicht. Der Vierwaldstättersee versteckt sich im Nebel, die markanten Mythen grüssen, das Skigebiet Hoch-Ybrig breitet sich vor uns aus, dahinter liegen der Sihlsee und das Mittelland. Dieses Panorama begleitet uns auf dem Winterspaziergang von der Bergstation Sternen zur Bergstation Hesisbol. Zwischendrin liegt uns das Muotatal zu Füssen. Der Weg ist einfach und mehrheitlich flach. Da die Sesselbahn Hesisbol keine Fussgängerinnen transportiert, gibt es das Panorama auf dem Rückweg aus einem anderen Blickwinkel.



Winterwandern mit Höhenmetern
Mit erwachendem Appetit fahren wir mit der Sesselbahn Sternen wieder runter und wandern Richtung Mittagessen ins Restaurant Stäfel. Der Weg führt vorbei an zwei Förderbändern, wo Kleine und Grössere der Schweizer Ski- und Snowboardschule Hoch-Ybrig ihre ersten Schwünge üben. Im Wald beginnen die Höhenmeter und uns wird langsam warm. Auf dem letzten Stück entlang der Skipiste beobachten wir dynamische Abfahrten.


Mittagspause mit Bergblick
Der Stäfel ist ein klassisches Pistenrestaurant mit grosser Terrasse. Die Mittagskarte ist klein, hält aber trotzdem eine gute Auswahl bereit – auch an vegetarischen Optionen. Begeistert sind wir von den Isoliermatten auf den Stühlen. So bleibt es gemütlich, selbst als die Sonne kurz hinter den Wolken verschwindet. Und dann dieses Gefühl, mitten in den Bergen zu sitzen und in Ruhe eingehüllt zu sein.



Spirstock mit 360-Grad-Aussicht
Den Kaffee wollen wir uns verdienen. Also zurück zum Seeblisee, wo heute niemand eisfischt. Wir umrunden den See und fahren danach mit der Sesselbahn auf den Spirstock. Hier fotografieren wir ausgiebig die 360-Grad-Aussicht, auch von der drehbaren Bank aus. So fühlt sich Freiheit und Sorglosigkeit an. Um diesen Moment zu verlängern, trinken wir auf der Terrasse des Restaurants Spirstock einen Kaffee und gönnen uns nicht nur den Panoramablick, sondern auch einen Mandelgipfel.



Am liebsten würden wir noch lange bleiben. Doch der Bergtag geht zu Ende. Er hat uns einmal mehr gezeigt, wie gut es tut, ohne Eile draussen zu sein. Zurück bleibt dieses leise Glücksgefühl, das Berge hinterlassen.
Weitere Informationen und Links
- Das Wintersportgebiet Hoch-Ybrig auf einen Blick
- Alles zum Wintersportgebiet Hoch-Ybrig
- Mehr über die Gesamtregion Ybrig erfahren
- Die Angebote der Schweizer Ski- und Snowboardschule Hoch-Ybrig

