Eine Nacht im TinyHouse auf der Klewenalp

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Eine erholsame Nacht in den Bergen und den Sonnenuntergang geniessen sowie das Sternenmeer bestaunen und dabei ein richtiges Dach über dem Kopf zu haben – als wir das auf der Website der Klewenalp entdeckt haben, waren wir sofort begeistert. Wir haben das TinyHouse im Gebiet Ergglen getestet und sind voll auf unsere Kosten gekommen.

Gestartet hat unser Abenteuer an der Talstation in Beckenried. Wir wurden herzlich von den Mitarbeitern der Bergbahnen Klewenalp-Stockhütte empfangen und bekamen unsere Tickets, eine Sommerkarte (damit wir das TinyHouse auch finden) und das Wichtigste, das Gästehandbuch mit dem Schlüsselcode für unsere Unterkunft. Mit der Luftseilbahn machten wir uns auf den Weg Richtung Klewenalp und staunten hier schon das erste Mal über die wunderbare Panoramasicht auf den Vierwaldstättersee.

Schon bei der Bergfahrt lässt sich der schöne Ausblick auf den Vierwaldstättersee geniessen.

Das kleine, aber feine Häuschen in den Bergen

Nach einem kurzen Fussmarsch von zirka 20 Minuten ins Gebiet Ergglen ist es so weit: Am Waldrand mit schönster Aussicht auf die umliegenden Berge entdeckten wir unseren Unterschlupf für die Nacht. Voller Vorfreude öffneten wir die Tür des TinyHouse. Der Anblick, der sich uns bietet, übertraf unsere Erwartungen! Ein kuscheliges Bett, ein kleiner Tisch mit weissen flauschigen Fellen auf den Sitzbänken, eine kleine Küchenzeile mit den wichtigsten Utensilien und das Wichtigste: einen wärmenden Ofen zum Einheizen. Ebenfalls fanden wir den zusätzlich bestellten Fondue-Rucksack inkl. Fonduegeschirr vor.

Inmitten der Natur steht das TinyHouse.
Bett, Kühlbox, Tisch, Bänke, Küche und einen Ofen – alles da was es braucht.
Das TinyHouse bietet einen fantastischen Blick auf die Bergwelt.

Fonduegenuss

Nach einer kurzen Tour durch die Nachbarschaft, bei welcher wir die Grillstelle Ergglen erkundeten, meldete sich schon der Hunger. Es war an der Zeit, das Fondue zu kochen. Schnell merkten wir, dass etwas mehr Geduld als zu Hause gefragt ist: Die kühleren Temperaturen sorgten dafür, dass sich das Fondue nicht ganz so schnell wie gewohnt aufheizt. Doch unsere Geduld zahlte sich aus, denn ein Fondue in der Ruhe der Natur zu geniessen und dazu ein Glässchen Weisswein zu trinken ist unglaublich!

Ein leckeres Fondue mit einem Glas Wein mitten in der Natur – was will man mehr?

Wohlig-warme Nacht

Wir hofften vor unserer Anreise auf einen schönen Sonnenuntergang und auf eine klare Nacht, so dass wir den Sternenhimmel bestaunen können. Leider hatte Petrus nicht ganz so viel Erbarmen mit uns und die Wolken verdeckten die meiste Zeit die Sicht auf die untergehende Sonne. Doch als wir uns nach dem Abendessen mit Tee wärmten und es um uns immer dunkler wurde, riss plötzlich der Himmel auf und wir konnten wie erhofft das Sternenmeer bestaunen. Da es dann doch etwas kühl wurde, beschlossen wir uns bettfertig zu machen. Übrigens, Sanitäranlagen inklusive Dusche mit warmem Wasser befinden sich in der Militärbaracke direkt neben dem TinyHouse. Das war Luxus pur.

Je dunkler es wird, desto gemütlicher ist es im TinyHouse.

Wir kommen wieder!

Die Nacht war dank des Ofens und den kuscheligen Decken wohlig-warm und sehr gemütlich. Einmal wurden wir vom Regen geweckt und waren sehr froh über unser festes Dach über dem Kopf. Am nächsten Morgen fiel uns dank der frischen Bergluft und den heimeligen Kuhglocken das Aufstehen sehr leicht. Ausgeschlafen durften wir noch ein leckeres Frühstück im Restaurant KlewenStube1600 geniessen. Danach ging es für uns schon wieder mit der Luftseilbahn ins Tal nach Beckenried. Diese Nacht im TinyHouse werden wir sicherlich noch lange in guter Erinnerungen halten, es war wirklich atemberaubend schön. Eines ist klar, wir werden wieder kommen! Denn eine Nacht im TinyHouse inklusive Sonnenuntergang beim Fondue-Essen möchten wir auch jeden Fall noch erleben.

Das TinyHouse kann ganzjährig gebucht werden. Im Winter kann eine Übernachtung im TinyHouse bestens mit einem Ausflug auf die Skipisten verbunden werden. Nach einer gemütlichen Nacht kann am Morgen direkt in das Winterwunderland eingetaucht werden.


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Gast-Bloggerin: Livia, 24 Jahre, aus Altdorf

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1 Gedanke zu „Eine Nacht im TinyHouse auf der Klewenalp

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